Fremdbestimmung durch Mächte

  • Die Thematik, ob und in wieweit wir in unseren Gedanken, Gefühlen, und vielleicht auch einigen anderen Bereichen, von fremden Mächte, und damit sind vor allem solche gemeint, deren Einfluß wir nicht oder nur indirekt erkennen, beeinflusst oder manipuliert werden, soll hier diskutiert werden. Dazu wäre es schön, wenn nicht nur angelesenes Buchwissen zitiert, sondern vor allem eigene Erfahrungen und Gedanken mitgeteilt würden. Uns ist bewußt, dass auch diese Gedanken unter dem Einfluss solcher fremden (also uns nicht zu eigenen oder von uns kontrollierbaren) Mächten gesteuert oder beeinflusst sein könnten. Doch von dieser Idee, auch wenn potentiell nicht auzuschliessen, wollen wir uns jetzt erstmal nicht weiter beeinflussen lassen :-)

  • Asatrui, ich werde das im privaten besprochene hier nicht wiederholen und auch auf die anderen von mir angedeuteten Aspekte hier est mal nicht eingehen. Das ist mir im Moment noch zu privat bzw zu heikel. Ich hoffe du verstehst das.

  • Ich kann erfahrungsgemäss nur so viel dazu sagen:


    Es gab eine Zeit, in der ich mich mit solchen Mächten gedanklich befasst habe - und genau in dieser Zeit fühlte ich mich von solchen Mächten beeinflusst - Energie folgt der Aufmerksamkeit!

    Das hat mir Angst gemacht und ich beschloss, meinen Fokus nicht mehr auf dieses Thema zu richten - mit dem Ergebnis, dass es kein Thema mehr für mich darstellte - auch nicht in meinen Träumen.


    Dasselbe geschah mir, als ich mich intensiv mit Engeln beschäftigte - zu dieser Zeit fühlte ich mich sehr stark begleitet von Engeln - ich fühlte sie sogar körperlich, indem es mich an den Haaren zupfte oder mir über die Schläfe und Stirne streichelte. Es war eine sehr beglückende Zeit - aber auch diese ging vorüber und Neues kam in mein Leben!


    Woran ich glaube, das manifestiert sich in meinem Leben - das wäre die Quintessenz, die ich daraus gezogen habe.




  • Vielen Dank für deinen Beitrag, liebe Beatrice


    Mir sind die Überlegungen von denen du sprichst, durchaus nicht unbekannt. Und ich habe auch schon selber damit praktizitiert.

    Woran ich glaube, das manifestiert sich in meinem Leben

    Dennoch frage ich mich oft, ob sich wirklich NUR das, woran wir auch glauben, manifestiert, oder ob es auch noch eine davon unabhängige manifestierte Wirklichkeit gibt. Und ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dem so ist.


    Schliesslich fange ich nach einem Messerschnitt in meine Hand (erst heute morgen wieder) durchaus auch dann an zu bluten, wenn ich nicht an Blut oder Messer glaube. Und es ich habe auch nicht erst an eine außerkörperliche Erfahrung glauben müssen, bevor ich zum ersten Mal meinen Körper verließ. Ich wußte bis dato nicht einmal, dass so etwas überhaupt möglich ist. Und trotzdem passierte es.


    Wie kann man solche Ereignisse mit dem Glauben in Übereinkuft bringen? Mir gelingt das nicht.

  • Wie kann man solche Ereignisse mit dem Glauben in Übereinkuft bringen? Mir gelingt das nicht.

    Eine ganz einfache Aussage, die mir vor Kurzem begegnet ist, hat mich sehr beeindruckt:


    "WAS ANSTEHT, STEHT AN"!


    Warum das so ist, muss ich nicht wissen, denn mein Verstand ist sehr beschränkt. Jedoch ist mir die Fähigkeit gegeben, Vertrauen in das Leben zu haben und eben mit dem zu gehen, was ansteht - was es auch immer sein möge!

  • Die Thematik, ob und in wieweit wir in unseren Gedanken, Gefühle ...

    Gedanken und Gefühle gehören absolut der Manipulation an, da sie Materiell sind. Gedanken sind Daten und Gefühle sind elektrochemische

    Prozesse, ausgelöst durch die materielle Ebene. Auf der Ebene der Materie ist alles Manipulierbar.

    Wenn Asatrui von "Wir" spricht, könnte er diese Ebene meinen. Er könnte aber auch die andere Ebene meinen.


    "Nicht das was die Augen sehen sondern das was es ihnen ermöglicht zu sehen..." sagt die Bhagavad gita, und meint diese andere Ebene.

    Diese ist nicht manipulierbar, weil sie weder Zeit noch Raum ist.

  • "WAS ANSTEHT, STEHT AN"!

    Ohne dich jetzt im Geringsten angreifen zu wollen, aber ich könnte mir vorstellen das die Grenzsoldaten an der innerdeutschen Grenze damals auch nur gedacht haben "was ansteht, steht an - also halten wir drauf". Und so agieren viele Behörden heutzutage auch. Gibt es nicht auch ein Gewissen das uns sagt, ob das was ansteht auch RICHTIG ist, nicht nur eine Manipulation durch andere und in derem Interesse?


    Ich habe Angst davor blind durch die Gegend zu laufen und alles unfiltriert anzunehmen, was ansteht.


    Und bitte entschuldigt dieses Vergleich mit den Grenzsoldaten. Das sollte nur zur Veranschaulichung dienen, nicht um eine Reaktion zu provozieren. Ein besseres Beispiel ist mir leider grad nicht eingefallen.

  • Dazu wäre es schön, wenn nicht nur angelesenes Buchwissen zitiert, sondern vor allem eigene Erfahrungen und Gedanken mitgeteilt würden.

    Danke für das Thema, genial sich darüber Gedanken zu machen!


    Länger schon habe ich (an)erkannt, dass ich fremdbestimmt bin. Das fängt früh an, da die Gesellschaft, Eltern, Religion usw. bereits da waren, als ich auf die Welt kam. Sie alle übermitteln heute noch ihre Werte und pflanze diese, durch welche Kanäle auch immer, bemerkt oder unbemerkt, in mein System ein. Diese sind im Unterbewusstsein verankert, die destruktiven "Mächte" genauso wie die konstruktiven. Doch, woher kommt die Idee, an Mächte zu glauben? Würde mir diese Idee einfallen, wenn sie mir nicht zugetragen würde?


    Früh schon lehrte mich die Gesellschaft, dass es böse Mächte gibt, sozusagen einen Gegenspieler des Guten. Doch was ist gut und was ist böse? Gut muss wohl die Macht sein, welche das (irdische) LEBEN schuf. Demnach muss die Macht böse sein, welche das LEBEN nimmt. Diese Überlegung scheint mir logisch und ich gliedere mich gerne und freiwillig, der Macht ein, die LEBEN erschaffen hat. Ich bin sicher, dass diese Gedanken ebenfalls fremdbestimmt sind, denn wäre mir niemals die Idee des Gegenspielers zugetragen worden, würde ich mich damit nicht befassen.


    Auch mir wurde der Gedanke implantiert, dass es das Böse, den Satan oder Antichristen gibt, der mich zu einem willenlosen Sklaven machen will. Erst jetzt wurde diese Idee lebendig und ich hatte den Glauben angenommen, weil es Jeder tut. Bevor mir dieser Glaube zugetragen wurde, gab es einzig das LEBEN und all die Möglichkeiten die es bot. Es gab Situationen welche angenehm waren, die Anderen eher weniger und ich lernte durch sie. Die Idee, dass es den/die Gegenspieler gibt, führte eher dazu, dass ich überall diesen Gegenspieler sah. Dadurch schwand die Lebensfreude, mein Inneres glich einem Kriegsschauplatz, denn das Böse musste bekämpft werden und das war überall präsent.


    Wir sind immer fremdbestimmt, im Grunde bin ich darüber sehr dankbar, denn dadurch kann ich mich durch die unendlichen, ungewissen Möglichkeiten führen lassen, die auf der Erde möglich sind. Ich bin auf meinen Erfahrungshorizont reduziert, wenn ich mich einzig darin bewege, dann wiederholen sich die Erfahrungen und ich spaziere im Kreis herum.


    Das Problem, von welcher Macht ich mich leiten lasse, das zeigt mir einzig das Innere: "Folge ich der Angst oder der Freude"? Mir in jedem Augenblick bewusst zu sein, welcher "Energie" ich folge, hilft den richtigen Weg zu gehen.


    Zusammengefasst bin ich zu folgenden Schlüssen gekommen:

    • Wir sind immer fremdbestimmt, wir sind ja begleitet von vielen Wesen
    • Wir können bewusst der richtigen Macht folgen
    • Das Aussen ist der Spiegel des Innen; sind wir ängstlich, sehen wir eine bedrohliche Welt, vertrauen wir, kommt uns alles vertraut vor

    Ich bin kaum beschäftigt mit äusseren Mächten, denn wenn sie Aussen sind, dürfen sie da bleiben. Ich kümmere mich erst darum, wenn sie irgendwie Einlass in mein System gefunden haben, dann werden sie durch Klarheit, Synthese und (Selbst)Verantwortung aufgelösst. *b*

  • Wie kann man solche Ereignisse mit dem Glauben in Übereinkuft bringen? Mir gelingt das nicht.

    Bingo! Mir gelingt das auch nicht..Glaube ist ein anderes Wort für "Nicht-Wissen", das maximal an Ahnungen gebunden ist und sich entweder an unseren Wünschen oder Ängsten orientiert. Ich glaube jedenfalls Vieles, weil ich kaum alles wissen kann. Glaube ist eine Orientierungshilfe, doch bin ich stets offen für Gewissheit oder eben Wissen. Dieses Wissen wird den Glauben ersetzen.


    Früher war Glaube mein Ziel, heute freue ich mich über Erkenntnis, Gewahrsein oder eben, gefestigtes Wissen. *s*

  • Ohne dich jetzt im Geringsten angreifen zu wollen, aber ich könnte mir vorstellen das die Grenzsoldaten an der innerdeutschen Grenze damals auch nur gedacht haben "was ansteht, steht an - also halten wir drauf". Und so agieren viele Behörden heutzutage auch. Gibt es nicht auch ein Gewissen das uns sagt, ob das was ansteht auch RICHTIG ist, nicht nur eine Manipulation durch andere und in derem Interesse?

    Obwohl ich in dieser Inkarnation wirklich und auch WIRKLICH nichts mit Soldaten am Hut habe, schliesse ich nicht aus, dass ich eine solche Rolle irgendwann einmal innehatte und dass solche Energien immer noch in meinem Geist wohnen.


    Ich vergebe mir und allen Mitmenschen, durch deren Angriffsenergien andere leiden mussten und immer noch müssen. Deshalb fühle ich mich durch oben genannten Beitrag nicht angegriffen, denn dieser betrifft ebenfalls mich, wenn auch nicht im wörtlichen Sinne!


    Auch wenn ich noch so bewusst danach trachte, dass andere nicht wegen mir leiden müssen, kann ich es trotzdem nicht vermeiden, weil ich Mensch bin und ein Ego habe - wie wir ALLE!

  • Liebe Beatrice , herzlichen Dank für deinen Kommentar.


    Ich möchte gerne noch eine andere Sichtweise auf deinen Kommentar abgeben.

    "WAS ANSTEHT, STEHT AN"!

    Was ich deutlich (an)erkenne ist die Wahrheit, die dieser Aussage innewohnt. Mein Beispiel mit dem Schießbefehl der Soldaten kann hier weiter genutzt werden. Denn es gab ja sicher auch solche, die absichtlich daneben geschossen, oder das Schießen ganz verweigert haben. Zumindest damals, als in Berlin die Mauer fiel. Und in diesem Sinn sollte dein Zitat auch vielleicht verstanden werden. Denn ganz egal was auch immer gerade ansteht, wir können uns von dem nicht abwenden (sonst kommt es wieder). Aber wir können jedesmal frei entscheiden, WIE wir auf das was ansteht, JETZT reagieren wollen. Mit vorgefertigten Antworten, oder mit neuen Verhaltensweisen? Das bleibt immer uns überlassen.