Ego-Problematiken sind NICHT Witzig

  • ich habe mich auf meinem Spaziergang eben selbst überprüft und auch das,

    was ich hier im Forum zu salopp „einfach“ in die Ego-Schublade geworfen habe an einigen Stellen.


    Es gilt zu unterscheiden und zwar Gründlich und im Selbst,

    den zum einen sind Ego-Ich Interaktionen wohl in uns allen behaust

    und zum anderem rühren sie „fast“ immer aus tief sitzenden Ängsten und Schmerzkörpern,

    daher möchte ich mich für den zu forschen Umgang mit der Begrifflichkeit „Ego-ich“ entschuldigen

    und nun mit ausreichender Achtsamkeit an dieser Stelle auf das ein oder andere gern mit euch eingehen, wenn Ihr mögt.

  • In einem Beitrag sagte Robert sinngemäss "das Ego muss (e)go...Funktioniert in meinem Dialekt wunderbar und würde übersetzt bedeuten: "Das Ego muss sowieso gehen".


    Ich kenne mein Ego, habe ihm sehr viel Macht gegeben, es hat sich gut versteckt hinter Begriffen wie: "Glauben, Meinung, Selbstlosigkeit, Nächstenliebe usw." Es wäre gelogen, wenn ich hier verkünde, kein Ego zu haben, doch hat es längst nicht mehr in diesem Ausmass ein Stimmrecht, wie zuvor.


    Ich halte mich noch immer an Begriffen fest, habe die selben Werte, habe eine bildliche Vorstellung davon, wie die höhere Intelligenz ist, doch muss ich weder mir noch anderen weismachen, dass dem genauso ist, wie ich denke.

    Ich meine der Bibel entnommen zu haben, dass auch Jesus ein Ego hatte:

    Er ging noch ein bisschen weiter, sank zu Boden und betete: »Mein Vater! Wenn es möglich ist, lass den Kelch des Leides an mir vorübergehen. Doch ich will deinen Willen tun, nicht meinen.

    Wohin hat mich mein Wille gebracht, wenn ich reflektiere? In die Isolation! Will ich das? Nein!


    Also neige ich dazu mitzugehen, was immer meinen Weg kreuzt; damit mache ich die wundervollsten Erfahrungen, weil in jeder Begegnung das LEBEN ist - innen, wie aussen <3

  • Eine weitere Einleitung zur Anregung dieses Themas:


    Ego/Ich- von der eigentlichen Bedeutung des Wortes


    Sein oder das Selbst-


    ...gilt es zu unterscheiden vom Ego des Volksmundes, welches oft als Negativ in der Richtung von Selbstherrlich oder auch Narzisstisch verstanden wird.

    Das „Ich“ ist nichts schlechtes.


    Das Selbst braucht das Ich um sich darzustellen!


    Die Identifikation mit dem Ich ist nichts gutes, also wenn das selbst denkt , es sei das Ich.


    Das Ich ist eine Maske mit der ich mich darstelle,

    durch das ich eine Rolle spielen kann und auch zum Teil eben muss.




    Die Rolle ist das Ich, der Schauspieler ist das Selbst.


    Ver-rückte Schauspieler sind wir, die denken das Ich , also unsere Rolle die wir spielen, ist unser Selbst zu haben.


    und....


    Schmerz- Einflüsse von Außen aus der „Vergangenheit“ sowie auch der Gegenwart und Gedanken der "Zukunft" die zu Gefühlen von Trennungen führen.